Disposition der durch Firma Mühleisen sanierten Orgel der Johanneskirche Weinsberg
(Umbau der Weigle-Orgel von 1956)
Die Disposition des Hauptwerks wurde nur geringfügig verändert, für das Schwellwerk wurde eine neu Lade gebaut, deren Register auf die Manuale II und III verteilt werden. Diese Lösung wurde gewählt, um die Dreimanualigkeit zu erhalten. Eine weitere Besonderheit ist der zusätzliche Schweller zur Rückwand der Westfront, um insbesonders den sanften Registern einen indirekten Klang zu ermöglichen. Die Pedalregister stehen ebenfalls auf zwei neuen Extensionsladen (C- und Cis-Seite) rechts und links neben dem bisherigen Orgelgehäuse.
III Man/ Pedal, mechanische Traktur, elektrische Registratur mit Setzeranlage
I. Manual Hauptwerk Tonumfang C – g‘‘‘
Bourdon 16‘
Principal 8‘
Gedeckt 8‘
Viola di Gamba 8‘
Octave 4‘
Traversflöte 4‘
Quinte 2 2/3‘
Superoctave 2‘
Mixtur 2‘ 5-fach
Trompete 8‘
II. Manual Schwellwerk Tonumfang C – g‘‘‘
Geigenprincipal 8‘
Salicional 8‘
Voix céleste 8‘ ab c°
Fugara 4‘
Plein jeu 2 2/3‘ 5-fach
Basson 16‘ vakant
Oboe 8‘
III. Manual: Schwellwerk C-g‘‘‘
Gedeckt 8‘
Flute harmonique 8‘ vakant
Rohrflöte 4‘
Nazard 2 2/3‘
Flageolet 2‘
Terz 1 3/5‘
Trompette harmonique 8‘ vakant
Cromorne 8‘vakant
Pedalwerk Tonumfang C – f‘
Principalbaß 16‘
Subbaß 16‘
Nazard 10 2/3‘
Octavbaß 8‘
Gedecktbass 8’
Violoncello 8‘ vakant
Tenoroctave 4‘
Posaune 16‘
Trompette 8‘
II. und III. Manual stehen in einem gemeinsamen Schwellkasten
Koppeln: II/I, III/I, III/II
16‘III/III, 4‘III/III, 16‘II/II, 4‘II/II elektrisch
I/Ped, II/Ped, III/Ped, 4‘III/Ped mechanisch
Drucktremulant (auf beide Manuale im Schweller II und III)
Crescendotritt (Funktion einer Walze)
Setzer-Anlage mit 4X999 Kobinationen
2 Schwelltritte, einer öffnet die Jalousien zur Rückwand der Kirche hin (indirekter Klang)
der zweite öffnet die Jalousien zum Schiff
PS: Leider müssen einige Register zurückgestellt werden. Sie sind kursiv gedruckt (Nr: 16, 19, 24, 25, 31). Für diese Register werden noch Spenderinnen und Spender gesucht.
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Einweihung am Sonntag 13. November 2005 durch KMD Gerhard Frisch